Was arbeiten in der ambulanten Pflege bedeutet

Eine lange Beziehung

Viele unserer Kunden betreuen wir über viele Jahre. Manche jeden Tag, andere 2-3 Mal in der Woche. So wie Bedarf besteht. Und immer bei den Kunden zu Hause. Über die Jahre entwickelt sich da etwas ähnliches wir “Familienanschluss”. Kunde und Mitarbeiter teilen etwas. Sie verbringen in der Summe einiges an Zeit miteinander. Neben dem professionellen Einsatz ist da immer auch der soziale Kontakt gegeben. Am Leben des anderen Teilhaben. Das ist wohl einer der positivsten Aspekte in der ambulanten Pflege.
 
Das der Pflegedienst ins Haus kommt, bedeutet alles andere als, “die können wohl nicht mehr”. Manchmal ist lediglich die Unterstützung beim Duschen gewünscht. Oder das Anziehen ist so beschwerlich geworden, da ist es gut, wenn jemand dabei ist und die Knöpfe schließen kann. Die Kinder der Kunden leben ihr eigenes Leben, auch sehr weit entfernt von den Eltern. Oft sind die Kinder es, die sich wohler fühlen, wenn der Pflegedienst ab und an vorbei kommt.

Es gibt Grenzen in der ambulanten Pflege

Und manchmal kommt von uns auch ein Nein. Schwere Demenz, Versorgung X Mal am Tage und auch in der Nacht. Da sind uns Grenzen gesteckt, die wir auch überhaupt nicht überwinden wollen. In diesen Fällen ist eine Unterbringung in einem Altenheim die sehr viel bessere Lösung. Oder die Kinder nehmen die Eltern zu sich und versorgen sie selbst 24 h am Tag.
Zum Glück sind diese Fälle eher die Ausnahme. Die meisten unserer Kunden sind tatsächlich über lange Jahre mit uns verbunden. Sie wissen sich gut versorgt in ihrer Häuslichkeit und können es sich kaum schöner vorstellen.

Ab und an gibt es auch Meinungsverschiedenheiten. Ganz normal im täglichen Umgang miteinander. Da können sich 2 nicht riechen. Das heißt, es wäre wünschenswert, wenn Mitarbeiter X bei anderen Kunden eingesetzt wird. Diese Wünsche respektieren wir und setzen es, wenn immer Möglich, sehr gerne um.
 

Ausländerfeindlichkeit und mangelnde Wertschätzung? Nein!

Allerdings gibt es da einen Bereich, wo wir uns auch von Kunden trennen. Wir sind sozusagen international aufgestellt. In unserem Unternehmen arbeiten Menschen aus vielen Ländern. Aktuell haben wir Auszubildende aus Vietnam und aus Kroatien. Dazu Mitarbeiter aus dem Kosovo. Ausländerfeindlichkeit ist für uns voll daneben. Wer das anders sieht, ist sicher bei einem anderen Pflegedienst besser aufgehoben als bei uns. Ein weiterer Ausschlussgrund ist mangelnde Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Sehr oft trifft das mit Ausländerfeindlichkeit zusammen.

Wir lieben was wir tun

Wir lieben unsere Arbeit und machen sie sehr gerne. Gerne gehen wir ein paar Schritte extra und machen Unmögliches möglich. Dafür nehmen wir auch gerne ein Danke und ein Lächeln entgegen. Das ist oft mehr Motivation als die meisten Menschen glauben. 
Telefonieren? Sehr gerne.
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